JTI, SFS und M-Industrie: Wie Innovationen mit SAP gelingen!

Wie 20 Unternehmen auf einer SAP-Plattform konsolidiert werden, eine Big Bang-Transformation zu SAP S/4HANA gelingt oder ein Prototyp in 5 Tagen entwickelt wird: Auf dem virtuellen SAP CCoE Forum und Enterprise Support Infoday 2020 am 15. September berichten drei Kunden – M-Industrie, JTI und die SFS Group – über ihre praktischen Erfahrungen mit SAP.

Beispiele für Transformations-Ansätze mit SAP S/4HANA und Cloud

M-Industrie:

Stefan Bürgi ist einer von ihnen. Der Leiter der Business Unit IT bei der Migros-Tochter M-Industrie steht bereits seit Ende 2016 vor der Herausforderung, ein Unternehmen mit 5,4 Milliarden Euro Umsatz, das selbst wiederum aus zwanzig Unternehmen besteht, auf eine konsolidierte System- und Prozessplattform (SAP S/4HANA und SAP-Cloud-Lösungen) zu bringen. Elf teilweise stark angepasste SAP- und Non-SAP-Systeme mussten und müssen letztlich vereinheitlicht werden. Im Rahmen des ONE-Transformationsprogramms war das Getränkeunternehmen Aproz Sources Minérales Anfang 2019 das erste und die Schweizer Bäckerei Jowa Anfang 2020 das zweite Unternehmen, die nun mit der „One Smart Solution“ arbeiten.

Japan Tobacco International (JTI):

Marcel Miesen hat „seine“ Transformation zu SAP S/4HANA bei der Japan Tobacco International (JTI) nicht Stück für Stück, sondern in einem Schritt vollzogen, per Big Bang. Zweieinhalb Jahre bereitete der Vice President ERP Business Transformation mit seinem Team den Umstieg der Supply-Chain-, der PLM-/PPM- und der Finanzprozesse von SAP ECC auf SAP S/4HANA vor, ehe das neue System Anfang Januar dieses Jahres live ging. Das Besondere: Während viele Finanzprozesse komplett neu aufgesetzt wurden, entschied man sich bei allen anderen Prozessen für eine Conversion. Etablierte ERP-Prozesse werden also teilweise weiterverwendet. Das Ergebnis der Aktivitäten ist eine aktualisierte und moderne SAP-S/4HANA-Plattform mit einer einzigen Instanz, die Finanz-, Logistik-, Product Development und Supply-Chain-Prozesse umfasst und mit der nun mehr als 12.000 Systemnutzer in 82 Ländern arbeiten.

SFS Group:

Innovation stand im Mittelpunkt bei Reto Buchli, als er sich für eine Woche mit SAP in der Mode-2 Garage entschied. Mode-2 Garage: Das heißt für Unternehmen zum einen, dass sie eine gute Idee mitbringen sollten, und zum anderen, dass sie mit einem Prototyp wieder nach Hause gehen wollen, den sie dann bestenfalls weiterverfolgen und ein neues Produkt oder einen neuen Service für das Unternehmen daraus entwickeln. Für den Head of Corporate IT Buchli ging es darum, zu zeigen, dass die Sensorik in den Befestigungssystemen, die SFS produziert, völlig neue Geschäftsmodelle möglich machen können. Schon nach wenigen Tagen im intensiven Austausch mit SAP flossen Sensordaten in die SAP Cloud Platfom, auf der sie ausgewertet und schließlich im „Surveillance-Cockpit“ dargestellt wurden. Mit Hilfe eines Minimal Viable Product (MVP) war der Beweis gebracht: Technisch steht neuen Geschäftsmodellen nichts im Weg.

Vorstellung des Programms SAP Enterprise Support Guides

Für Jorma Straub zeigen gerade die Beispiele M-Industrie und JTI, wie unterschiedlich SAP S/4HANA-Implementierungen und entsprechende Transformations-Ansätze sein können. „Das ist auch ein Grund, weshalb SAP bewährte Konzepte ständig weiterentwickelt, aber auch ganz neue Angebote schafft, wie etwa der soeben gelaunchte Leitfaden SAP Enterprise Support Guides”, sagt der VP, SAP Enterprise Support Delivery und Guide Programm Owner und Mitorganisator des virtuellen Events. Vorgestellt wird SAP Enterprise Support Guides von Thomas Bamberger, President Customer Engagement und Experience bei SAP: Als Teil des Programms SAP S/4HANA Movement garantiert es den SAP-Enterprise-Support-Kunden eine kontinuierliche und zielorientierte Zusammenarbeit über den gesamten Projektlebenszyklus hinweg – von den Vorbereitungen bis zum Go-Live von SAP S/4HANA . Damit fügt sich SAP Enterprise Support Guides nahtlos an das Adoption Starter Engagement an und gewährt exklusiven Expertenzugang und Wissenstransfer. Zudem gibt Thomas Bamberger einen Ausblick auf die Schwerpunkte der SAP-Strategie 2021 und erläutert, warum ihm das Thema „Integration“ so wichtig ist.

Melden Sie sich an zum virtuellen SAP CCoE Forum und Enterprise Support Infoday 2020 am 15. September 2020.