SAP kombiniert ein modulares Transformation-Framework mit einem C-Level-Workshop-Format, um gemeinsam Roadmaps und Zielbilder zu entwickeln.

AI Adoption und SAP-Transformation: Was Kunden aus der Praxis berichten

Wenn SAP-Transformationsprogramme ins Stocken geraten, liegt es selten an der Technologie selbst. Häufiger fehlen ein gemeinsames Zielbild und Antworten auf Fragen wie: Wohin genau wollen wir, und wie hängen Strategie, Prozesse, Governance, Organisation oder Change Management zusammen? Denn Transformation hat je nach Rolle oder Bereich zu viel Interpretations-Spielraum. SAP hat dafür das Business Transformation Framework als erfolgsbasierten Steuerungsrahmen entwickelt und nutzt als idealen Einstieg das Business Transformation Lab im Workshop-Format.

Was das Business Transformation Framework leistet

Das Business Transformation Framework (BTF) verbindet strategische Zielbilder mit operativen Steuerungsinstrumenten und Change-Aspekten. Das Framework bietet damit einen gemeinsamen Rahmen, der Transparenz über den Transformationsstatus herstellt und Programme messbarer macht. Im Folgenden die sieben Dimensionen:

  1. Transformation Target Definition: Ein klares strategisches Zielbild, das definiert, kommuniziert und vom Business verantwortet wird, bildet die verbindliche Grundlage, an der alle wesentlichen Entscheidungen und Transformationsfortschritte ausgerichtet werden.
  2. Transformation Governance: Dieser Baustein etabliert klare Rollen, Entscheidungsbefugnisse und Eskalationsstrukturen. Genau auf der Ebene, auf der transformationsrelevante Entscheidungen tatsächlich getroffen werden.
  3. Value and Performance Steering: Der Wertbeitrag wird über die gesamte Transformation hinweg gemessen. Dazu werden gemeinsam mit dem Business Kennzahlen entwickelt, die finanzielle und qualitative Dimensionen abdecken – von Kostensenkung und Prozessstandardisierung bis hin zur Verbesserung von Time-to-Market und weiteren Indikatoren.
  4. Standardization and Simplification: Strukturen, Prozesse und Technologien werden gezielt vereinfacht und standardisiert, um Handlungsspielräume zurückzugewinnen. Gleichzeitig wird verhindert, dass Komplexität im Laufe des Transformationsprozesses erneut aufgebaut wird.
  5. Innovation Adoption: Innovation wird von Beginn an als integraler Bestandteil der Transformation verankert, nicht als späteres Add-on. KI und neue Technologien werden als gesteuerte Transformationsdimensionen integriert, anstatt als parallele Pilot-Projekte.
  6. Organizational Change Capability: Dieser Baustein geht über klassisches projektbezogenes Change Management hinaus. Es geht vor allem darum, organisatorische Veränderungsfähigkeit über einen Go-Live hinaus aufzubauen.
  7. Transformation Risk Management: Risiken der Business-Transformation werden frühzeitig und proaktiv auf unternehmerischer Ebene identifiziert, strukturiert, bewertet und adressiert.

Das Framework ist technologieunabhängig, wobei Tools wie die Agent-Led Toolchain oder SAP Business AI unterstützen können. Im Fokus steht jedoch die Business-Transformation. Auch Partner können in das Modell eingebunden werden, da Transformationen typischerweise in einem Ökosystem stattfinden. Alle sieben Bausteine sind relevant und keiner lässt sich ignorieren, denn jede ungesteuerte Dimension wird im Nachhinein aufwändiger zu adressieren.

So läuft das Business Transformation Lab ab

Das Business Transformation Lab kann als Einstieg ins Business Transformation Framework dienen. Zur Vorbereitung klärt ein kurzes Gespräch Ziele, Transformationsstand und Scope. Seit Neuestem gibt es ein Self-Assessment zur Business Transformation – das auch Interessierte aus Ihren Reihen gerne nutzen können.

Darstellung eines Step-by-Step Guides für das Business Transformation Lab
Darstellung eines Step-by-Step Guides für das BTL

In sechs Stunden, am SAP-Standort in Walldorf oder Zürich, erarbeiten C-Level-Teams gemeinsam mit SAP-Experten strategische Schwerpunkte und Handlungsfelder. Rund zwei Stunden verbringen die Teilnehmenden in einem Immersive Experience Room. Nach kurzen interaktiven Impulsen wird ein gemeinsames Verständnis für die Erfolgsfaktoren für die eigene Business Transformation geschaffen. In den anschließenden drei Stunden übersetzen Sie diese Eindrücke in Design-Thinking-Sessions in Handlungsfelder und Prioritäten.

Was Unternehmen aus den Labs mitnehmen

Teams verlassen das Lab mit einem Zielbild, das alle Beteiligten tragen, mit priorisierten Handlungsfeldern und einer Basis für ihre individuelle Transformations-Roadmap. Dass dabei das gesamte Führungsteam mit am Tisch sitzt und das Ergebnis gemeinsam verantwortet, macht einen spürbaren Unterschied in den abgeleiteten Initiativen, Programmen und Umsetzungsprojekten. Aus Finance Transformationen gibt es erste positive Rückmeldungen:

  • Eric Neyret, CFO bei Medice: „Das Lab war für uns von entscheidender Bedeutung. Wir haben gemeinsam eine klare, strategische Roadmap erarbeitet, die auf unsere Transformationsziele abgestimmt ist. Das praxisorientierte Format hat maßgeblich dazu beigetragen, Visionen in konkrete Maßnahmen umzusetzen und unsere langfristige Unternehmensstrategie zu unterstützen.“
  • Frank Albers, CFO bei Rotkäppchen-Mumm: „Was mich sehr inspiriert hat, waren das Verständnis für und der Fokus auf das Business, nicht ausschließlich auf die IT. Das ist stets der richtige Ansatz.“
  • Uwe Birke, CIO bei Rotkäppchen-Mumm: „Inspirierende Inhalte, exzellenter Austausch und wertvolle Einblicke. Ohne Zweifel einer der besten Workshops, die ich je erlebt habe.“

Weitere Informationen

Wer das Business Transformation Lab kennenlernen möchte, kann es direkt über die SAP-Event-Seite oder über seine SAP Ansprechpartner anfragen. Wer sich vorab ein Bild vom Business Transformation Framework machen möchte, findet hier im SAP Community Blog weiterführende Inhalte und bei Interesse am Framework die Kontaktinformation.


Thomas Jenewein ist Business Development Manager AI Adoption & Transformation bei SAP

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