Sieben Vorteile eines intelligenten Anlagenmanagements im Handel

Molkereiprodukte, Tiefkühlkost, Eis oder Convenience-Food: Wer Lebensmittel verkauft, muss bei vielen Artikeln eine ausreichende Kühlung gewährleisten. Mit der Assets Option des SAP Leonardo Retail Innovation Kits steuern Handelsunternehmen sämtliche Kälteanlagen über eine Plattform – und stellen zugleich die richtigen Weichen für intelligente Handelsprozesse.

Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und das Internet der Dinge (IoT) sind für intelligente Handelsunternehmen nicht Kür, sondern Pflicht. Diese Innovationen automatisieren manuelle Aufgaben, steigern die Produktivität und erschließen den Weg zu neuen Geschäftsmodellen.

Dieser Beitrag ist Teil der Themenserie

Serie: Intelligent Retail – Handel mit Köpfchen

Die Zukunft des Handels liegt in intelligenten Prozessen und der smarten Nutzung von Massendaten. Um die Potenziale der Digitalisierung agil zu erschließen, braucht es jedoch eine zukunftsorientierte, flexible Infrastruktur sowie die Bereitschaft, bestehende Abläufe auf den Prüfstand zu stellen und zu optimieren. SAP liefert dafür die richtigen Werkzeuge.

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Das Leonardo Industry Innovation Kit for Retail ebnet den Weg dorthin. Es kombiniert bewährte Methoden mit neuen Technologien und ist innerhalb weniger Wochen einsatzbereit. Das hilft Händlern, branchenspezifische Anforderungen besser zu bewältigen – zum Beispiel beim Management elektrischer Anlagen und Kühlgeräte. So lassen sich etwa mit der SAP Leonardo Assets Option u. a. folgende Herausforderungen meistern:

  1. Umsatz steigern

    In Kombination mit Sensorik können Lebensmittelhändler verfolgen, wie häufig die Türen der einzelnen Kühlgeräte geöffnet werden. Der Vergleich dieser Werte mit den Verkaufszahlen ermöglicht es, die Conversion-Rate der Kühlwaren zu ermitteln. Auf dieser Basis lassen sich Bestseller gezielter platzieren sowie Ladenhüter erkennen und aus dem Sortiment entfernen. Die Folge: eine höhere Conversion-Rate. Und der Umsatz steigt.

  2. Energiekosten reduzieren

    Energiekosten verursachen im Lebensmitteleinzelhandel rund 1,5 Prozent des Jahresumsatzes. Der größte Kostentreiber ist dabei mit 60 Prozent der Stromverbrauch, der vor allem bei der Kühlung von Lebensmitteln entsteht. Umso wichtiger ist es, die Betriebsparameter von Kälteanlagen sorgfältig zu justieren. Die Assets-Option von SAP Leonardo Innovation Kit for Retail hilft, Stromfresser in den Griff zu bekommen und Energiekosten zu reduzieren. Sämtliche Kälteanlagen lassen sich darüber zentral überwachen und steuern. Die Lösung registriert auch, wenn z. B. Kühlschranktüren nicht richtig geschlossen sind, und meldet dies automatisch an die Filialmitarbeiter. So können sie die betreffenden Geräte überprüfen und dafür sorgen, dass weniger Energie entweicht.

  3. Geräteausfälle minimieren

    Die Anwendung ermöglicht Handelsbetrieben zudem eine proaktive Wartung sämtlicher Anlagen. Dazu bündelt sie nicht nur die Informationen von Kühltheken und -truhen, sondern auch die Daten von Backautomaten oder elektrischen Leergutsammlern. Reparaturen können optimal geplant, unvorhergesehene Ausfälle durch defekte Teile verhindert werden. Ein wichtiger Vorteil, da der Händler die Abschaltung der einzelnen Anlagen so wesentlich geordneter steuern kann. Das reduziert die Wartungskosten.

  4. Mitarbeiterproduktivität steigern

    Die Verbraucher erwarten im Supermarkt jederzeit gefüllte Regale, kurze Kassenschlangen und lange Öffnungszeiten. Da wundert es nicht, dass der Lebensmitteleinzelhandel unter hohen Personalkosten leidet. Bis zu 75 Prozent der beeinflussbaren Gesamtaufwände investieren die Filialen im Lebensmitteleinzelhandel in Arbeitskräfte. Umso wichtiger ist es, dass diese möglichst produktiv sind. Dafür liefert die Assets-Option wichtige Hilfsmittel, denn sie informiert die Angestellten automatisch, wenn bei einer Kälteanlage etwas nicht rund läuft. Dadurch verschwenden die Mitarbeiter weniger Zeit mit dem ständigen Screening funktionierender Anlagen und können sich anderen Aufgaben widmen.

  5. Ausschussware verringern

    Ein weiterer Vorteil der neuen App: Sie bündelt unterschiedliche Werkzeuge zur Reduzierung von Ausschussware. Während die Zero-Waste-Option dabei die intelligente Bedarfsplanung fokussiert, konzentriert sich die Assets-Option auf den einwandfreien Betrieb der Kühlanlagen – ein wichtiger Aspekt! Denn nur, wer Temperaturabfälle oder drohende Geräteausfälle kontinuierlich im Blick hat, kann im Ernstfall schnell reagieren und z. B. Kühlwaren rechtzeitig umräumen. So lassen sich Umsatzeinbußen durch verdorbene oder nicht durchgängig gekühlte Produkte vermeiden.

  6. Benchmarking erleichtern

    Nicht nur innerhalb der Filiale macht sich der Einsatz der neuen Assets-Option bezahlt. Die Unternehmenszentrale profitiert von einem vereinfachten Benchmarking. Denn die App bringt sämtliche Gerätedaten aller Niederlassungen zusammen. So lassen sich Energiekosten der unterschiedlichen Filialen per Knopfdruck ermitteln und vergleichen, Ausreißer im Handumdrehen erkennen und erforderliche Gegenmaßnahmen, wie etwa der Austausch veralteter Kälteanlagen, effektiv einleiten.

  7. Complianceverstöße vermeiden

    Für die richtige Lagerung von frischen Lebensmitteln gibt es gesetzliche Vorschriften, die zuverlässig einzuhalten sind. Dazu gehört auch, vorgeschriebene Kühltemperaturen rund um die Uhr zu gewährleisten. Die SAP-Anwendung erleichtert nicht nur diese Aufgabe, sondern auch die erforderliche Dokumentation. So bleibt der Lebensmitteleinzelhandel in Sachen Compliance immer auf der sicheren Seite.

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